- Psychologische Beratung Diagnostik Therapie - - Matthias Wedler -
- Psychologische Beratung Diagnostik Therapie -- Matthias Wedler -

Was ist Psychotherapie nach HPG

Die in der oberen Leiste angeführten Therapieformen biete ich gerne an.

Hier finden Sie zusätzliche Informationen:

 

In einer Psychotherapie werden psychische Störungen behandelt, die Sie krank machen können: Depressionen, Ängste, Panikattacken, Zwänge, Essstörungen oder Suchterkrankungen. Dabei ist es die Aufgabe der Therapie, das Leben für Sie wieder lebenswert zu machen. Meine ganzheitlich orientierte Therapie betrachtet dabei möglichst viele Lebensbereiche. 

 

Ob Erwachsene, Kinder oder Jugendliche: Ich möchten Ihnen dabei behilflich sein, alte Muster zu durchbrechen und neue Wege zu finden. Ich biete selbstverständlich Einzeltherapien sowie auch Paar- und Familientherapien an.

 

Psychotherapie sehr gerne bei Ihnen zuhause oder auch an einem öffentlichen Ort. Dieses Angebot erleichtert vielen Klienten die Hürde zum Therapeuten zu gehen. 

 

Für weitere Therapiemöglichkeiten sprechen Sie mich bitte an: Kontakt

 

Das Psychotherapeutengesetz welches seit 1999 gilt, sollte die Übersicht für den Patienten vereinfachen. Meiner Meinung nach wurde dies jedoch keineswegs erreicht. Die Verwirrung ist und bleibt groß. Die meisten Klienten können nicht zwischen Psychologe, Psychiater und seit 1999 auch noch Heilpraktiker für Psychotherapie sicher unterscheiden. Vielleicht kann folgender Überblick ein wenig helfen:

Wege zur Heilkunde-Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz HPG

Diplom-Psychologen

Wer ein abgeschlossenes Psychologie-Studium  mit dem Prüfungsfach klinische Psychologie besitzt und älter als 25 Jahre alt ist, erhält die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde (hier: durch Diplom-Psychologen ohne zusätzliche Prüfung vom Gesundheitsamt). Es müssen nur ein ärztliches Attest sowie ein polizeiliches Führungszeugnis vorgelegt werden, um die körperliche, geistige & charakterliche Eignung zu belegen. Diese Erlaubnis für Heilkunde gilt allerdings  nur für den Bereich der  Psychotherapie, nicht zur Behandlung von körperlichen Krankheiten. Dipl. Psychologen haben im Studium bereits  Vorkenntnisse über psychische Krankheitsbilder, Ursachen, Verlaufsformen und Behandlungsmöglichkeiten erworben und besitzen so wichtige Voraussetzungen für den Beruf des (Psycho-)therapeuten.

Heilpraktiker für Psychotherapie (auch: Heilpraktiker, ausschließlich für das Gebiet der Psychotherapie)

Die Heilpraktikererlaubnis für den Bereich Psychotherapie wird durch die Gesundheitsämter, nach bestandener schriftlicher und mündlicher Überprüfung erteilt. Die Überprüfung umfasst Fragen zu psychiatrischen Krankheitsbildern und psychotherapeutischen Behandlungsansätzen. Um sie zu bestehen, ist es sinnvoll eine Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie zu absolvieren. Diese findet meist an privaten Ausbildungsinstituten (im Fern- und/oder Präsenzstudium) statt und dauert in der Regel ein bis drei Jahre.

Im Gegensatz zu den Ausbildungen für psychologische und ärztliche Psychotherapeuten sind sowohl die Inhalte der Heilpraktikerausbildung als auch die Prüfungsinhalte nicht gesetzlich festgelegt. Wichtig ist, dass für jeden Heilpraktiker die  Freiheit der Therapieart sowie die Sorgfaltspflicht gelten.  Der Heilpraktiker kann frei wählen, welche Verfahren er anwendet; diese  Verfahren sein muss er auch fundiert beherrschen. Der HP muss seine therapeutischen Grenzen kennen. Einen Patienten, den er selbst nicht ausreichend gut behandeln kann, muss er an einen anderen Behandler (z. B. einen Arzt) weiter verweisen.

Heilpraktiker (ohne Beschränkung auf den Bereich der Psychotherapie)

Es  gelten analog die gleichen Regelungen, wie bei den o.a. Heilpraktikern für Psychotherapie. Grundsätzlich dürfen auch sie psychotherapeutisch tätig werden. Sie sind jedoch meistens  besser für die Behandlung körperlicher Erkrankungen ausgebildet und bieten auch seltener Psychotherapie an.

 

Psychologischer Psychotherapeut

Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut

Psychologischer Psychotherapeut

Psychologische Psychotherapeuten sind Diplom-Psychologen, die sich zum Psychotherapeut weitergebildet haben. Sie erwerben in ihrer Ausbildung weitreichendes Wissen  über die Diagnostik und die Therapie psychischer Störungen und psychisch bedingter körperlicher Erkrankungen bei Erwachsenen.

Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeut

Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutensind  für die Therapie psychischer Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen ausgebildet. Die Altersgrenze liegt in der Regel beim zum 21. Lebensjahr. Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten sind meistens  Diplom-Psychologen, können jedoch auch Dipl. Sozialpädogogen o.ä. sein.

 Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten können wie Ärzte mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen. Früher war noch eine Überweisung durch den Hausarzt notwendig, um eine Therapie bei einem Psychologischen Psychotherapeuten oder Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten zu beginnen. Diese wird heute nicht mehr benötigt. Trotzdem führt der Weg noch immer häufig über den Hausarzt.

Die Ausbildungen dauern mehrere Jahre (drei bis fünf) undmüssen in einem der drei „Richtlinienpsychotherapieverfahren“ stattfinden.  (Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und analytische Psychotherapie).

Ärzte und Psychotherapie

Ärzte können je nach Fachrichtung  Psychotherapie anbieten. Ihre Ausbildung geht jedoch schwerpunktmäßig vor allem mit der Funktion und den Krankheitsbildern des menschlichen Körpers ein, so dass  sie auch psychische Krankheiten eher aus einer medizinisch organischen Perspektive an gehen.  Im Gegensatz zu Psychologischen Psychotherapeuten können sie auch die  körperlichen Ursachen psychischer Krankheitsbilder erfassen und können bei psychischen Erkrankungen auch Medikamente, die sog. Psychopharmaka verordnen.

 

Ärztlicher Psychotherapeut

Weiterbildungen, welche von den Landesärztekammern der einzelnen Bundesländer geregelt sind, ermöglichen Ärzten Psychotherapien mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen; die meisten privaten Krankenkassen haben häufig ähnliche Regelungen. 

Aber auch Ärzte ohne psychotherapeutische Facharzt-Ausbildung bzw. ohne eine Zusatz-Weiterbildung bieten häufig Psychotherapie an. Je nach Tarif erstatten privaten Krankenversicherungen diese Leistungen; – ansonsten muss der Klient die Behandlungskosten  selbst tragen. Achten Sie bei Ärzten, die keine ärztlichen Psychotherapeuten sind, darauf welche Art der Ausbildung sie für die Durchführung von Psychotherapien besitzen

Weiterbildungen in Psychotherapie oder Psychoanalyse

Anderen Fachärzten bleibt die Möglichkeit, eine Zusatz-Weiterbildung in Psychotherapie mit den bereits o.a. Schwerpunkten Verhaltenstherapie oder psychodynamische / tiefenpsychologische Therapie oder eine Zusatz-Weiterbildung in Psychoanalyse  zu absolvieren. Diese Weiterbildungen sind kürzer und nicht ganz so umfangreich wie die Facharzt-Weiterbildungen im Bereich Psychotherapie.

In der Praxis müssen Ärzte mit der Weiterbildung in Psychotherapie bei Kurzzeittherapien mit einer Dauer von  Regel 20 -25 Stunden nach 30 durchgeführten Therapien bei der GKV keine neue Anträge mehr für Therapien mit neuen Patienten stellen. Es wird also nicht mehr im Detail geprüft, welche Krankheitsbilder sie psychotherapeutisch behandeln.

Sonstige  Ärzte, welche Psychotherapie anbieten

Ärzte, die  ihr Honorar vom Patienten selbst erhalten (also privatversicherte Patienten oder auch selten Selbstzahler), rechnen sie nach der vorliegenden Gebührenordnung für Ärzte GOÄ ab. Selbst  Ärzte ganz ohne Aus- oder Weiterbildung in Psychotherapie können in diesem Fall Leistungen verrechnen, die in den Bereich Psychiatrie und Psychotherapie fallen. Dabei wird oft die GOÄ Gebührenziffer 849 – psychotherapeutische Behandlung, Dauer mindestens 20 Minuten verwendet.

Die Ärzte mit den o.a. Angeboten, besitzen zum Teil Weiterbildungen in Therapieverfahren, die nicht zur klassischen Weiterbildungsordnung für Ärzte gehören. (Beispiele: systemische Therapie, Hypnotherapie, Gesprächstherapie etc.).

Auch hier wird die Leistung von manchen privaten Krankenversicherungen je nach Tarif übernommen. Meistens erstatten private Versicherungen die (vollen) Kosten für Therapien nur, wenn diese vom ärztlichen Psychotherapeuten durchgeführt wird.

Psychiater und Nervenärzte

Die wohl bekanntesten Ärzte, welche mit psychisch kranken Menschen arbeiten, sind die  Psychiater oder auch Fachärzte für Psychiatrie, sowie Nervenärzte bzw. Fachärzte für Nervenheilkunde bzw. Fachärzte für Neurologie und Psychiatrie. Diese konnten in der Ausbildung zum Facharzt tiefgehende Kenntnisse über  Entstehung sowie Verlauf psychischer Erkrankungen erwerben. Sie sind Spezialisten, diese Krankheitsbilder zu diagnostizieren,  und insbesondere von der organischen Seite her zu behandeln. Medikamente sind hier häufig das Mittel der Wahl.

Frühere Weiterbildungsordnungen umfassten bei der Ausbildung zum Psychiater oder Nervenarzt  den Bereich Psychotherapie nicht.  Hier ist der Arzt erst durch eine psychotherapeutische Zusatz Weiterbildung berechtigt, die Bezeichnung Psychotherapie bzw. Psychoanalyse  zu führen. Aktuellere  Facharztausbildungen für Psychiatrie und Kinder- und Jugend-Psychiatrie ist die Psychotherapie allerdings Bestandteil der Ausbildung , sowie auch Teil der entsprechenden  Berufsbezeichnung wie: Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie.

 

Quelle: U.a. www.therapie.de

 

 

 

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